Aktuelles

Learn. Connect. Grow. – Mehr als nur Coworking!
Veranstaltungen Februar bis Juli 2026

Lernen, was dich weiterbringt.
Vernetze dich mit Menschen, die dich inspiriert.
Und Wachse an dir und deinen Herausforderungen.

In unserer neuen Veranstaltungsreihe geht es um genau das: spannende Themen, echte Begegnungen und Raum für deine Entwicklung.

Hier findest du die Links zu den Veranstaltungen:





Coworking & Angebote für Schüler:innen
  • Besprechungsraum für Gruppenarbeiten oder Lerngruppen
  • Schreibtische zum Lernen, Präsentationen vorbereiten, Bewerbungen schreiben, …
  • Smartboard, Flipchart und Stellwände zum Vorberieten oder Üben von Präsentationen
  • Kostenlos

Du brauchst Hilfe bei Deiner Bewerbung? Oder Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche? Welcher Beruf passt zu dir?
Diese Fragen stellen sich viele – lass Dir dabei helfen!
Du findest dich aktuell nur schwer zurecht oder willst einfach mal über deine aktuelle Situation quatschen? Komm unverbindlich vorbei und wir versuchen gemeinsam die Antworten zu finden.

Termin:
jeweils zwischen 14:00 und 17:00 Uhr
Mi. 08.04.2026
Mi. 13.05. 2026
Mi. 10.06.2026
Mi. 08.07.2026

Ich lerne und nichts bleibt hängen – nur wenig kann ich mir merken.
Das liegt oft nicht daran, dass man die Inhalte nicht kapiert, sondern daran, dass man individuell nicht effektiv lernt.
Du willst wissen, wie Du effektiver lernen kannst? Du willst Tipps, wie Du ganz persönlich Deinen Lernerfolg verbessern kannst?
Dann komm zum Lerntypentest!

Termin:
jeweils von 15:00 – ca. 16:30 Uhr
Fr. 27.03.2026
Fr. 22.05.2026
Fr. 17.07.2026


Weitere Infos & Anmeldung bei Community Managerin Antonia.

Soulful Singing – deine Stimme, dein Raum.
Gemeinsam singen, durchatmen, auftanken.

Mehrstimmige Lieder, passende Impulse zum (Kirchen-)Jahr und Raum für Klang, Körper und Seele.
Stimme, Atem, Körper, Klang… – Singen öffnet die Herzen, die Seele und den Geist. Mit diesem besonderen musikalisch-spirituellen Angebot laden wir alle ein, die gerne singen und ihrer Stimme Raum geben wollen. Im Zusammenklingen mit anderen lernen wir viele neue mehrstimmige Lieder kennen – jeweils passend zur Zeit des (Kirchen-)Jahres. Spirituelle Gedanken, anregende Texte oder kreative Impulse ergänzen und vertiefen die musikalische Erfahrung.

Termine 2026
02. Februar: Sing & Dance
23. März: Sing & Breathe
13. April: Sing & Rise
18. Mai: Sing & Hope
22. Juni: Sing & Sparkle
27.Juli: Sing & Surf

jeweils von 19 – 21 Uhr

Leitung: Marianne Aicher, KMD und Dekanatskirchenmusikerin &
Annegret Hiekisch, Dekanatsreferentin

Um Anmeldung wird gebeten. Eine spontane Teilnahme ist aber auch jederzeit möglich.

Weitere Infos gibt’s bei der Katholischen Dekanatsgeschäftsstelle Böblingen:
Telefon: 07031-660710
E-Mail: kirchebb(at)drs.de



Inklusion gewinnt! – ein leicht verdauliches Feierabend-Format

Inklusion gewinnt ist ein leicht verdauliches Feierabend-Format, das einmal im Monat stattfindet.
Tauche ein in eine Welt, die von Empathie, Wertschätzung und Neugier auf Neues geprägt ist. Es geht um Einschränkungen – sichtbar und unsichtbar – und darum, den Blick auf Dinge zu richten, vor denen wir sonst gern die Augen verschließen. Wir wollen sensibilisieren, Perspektiven erweitern und vor allem über Menschen, Alltag und Chancen sprechen. Wie kann Zusammenleben besser gelingen? Welche kleinen Schritte machen den größten Unterschied? Komm vorbei, entdecke, diskutiere und lass dich inspirieren!

Durch wechselnde Örtlichkeiten wollen wir möglichst viele erreichen. Ob Online, im Co-Working Space AnknüpfBar oder im barrierefreien Arbeiterzentrum. Damit wirklich alle dabei sein können.

Inklusion gewinnt lädt dazu ein,

  • Berührungsängste abzubauen,
  • Fragen zu stellen,
  • zu lachen,
  • zuzuhören und
  • neue Perspektiven mitzunehmen.


Wer kommt, geht mit mehr Verständnis, neuen Denkanstößen und der Erkenntnis nach Hause, dass Inklusion kein Mehraufwand ist, sondern ein Gewinn – für Gemeinschaft, Arbeitswelt und Gesellschaft.
Inklusion gewinnt, wenn wir uns begegnen, ob mit oder ohne Einschränkung. Und genau dafür ist dieses Format da.

Zielgruppen

  • Allgemeinbevölkerung: Bürger:innen, die Berührungsängste abbauen wollen und neugierig sind.
  • Gesellschaftlich Interessierte: Menschen, die sich für soziale Themen, Diversität & Inklusion interessieren.
  • Unternehmen & Mitarbeitende: Sie profitieren direkt von praktischen Impulsen zur inklusiven Unternehmenskultur und können Veränderungen umsetzen.
  • Bildung & Kinder-/Jugendarbeit: Früh sensibilisierte Menschen tragen das Thema langfristig weiter.
  • Betroffene & Angehörige: Sie erleben Sichtbarkeit & können jederzeit aus ihrer Sicht berichten


Termine:

  • Do 29.01.2026 | 18:00–19:30 Uhr | AnknüpfBar
    Unsichtbare Symptome
    Unsichtbar krank? Sichtbar stark.
  • Do 19.02.2026 | 18:00–19:30 Uhr | Online
    Ableismus
    Wenn Ausgrenzung ganz normal wirkt.
  • Mi 25.03.2026 | 19:30–21:30 Uhr | Arbeiterzentrum
    Ziemlich beste Lebenskünstler
    So befreit Reframing unser Denken.
  • Do 23.04.2026 | 18:00–19:30 Uhr | Online
    Worte, die wirken
    Was unsere Sprache über Inklusion im Alltag verrät.
  • Do 21.05.2026 | 18:00–19:30 Uhr | Arbeiterzentrum
    Barrieren & Hilfsmittel
    Alltag ohne Stolpersteine – kleine Lösungen, große Wirkung.
  • Do 18.06.2026 | 18:00–19:30 Uhr | Online
    Gemeinschaft pflegen
    Wie behutsam gehe ich mit meinen Freunden um?
  • Do 16.07.2026 | 18:00–19:30 Uhr | AnknüpfBar
    Inklusion an der Feuerschale*
    Stockbrot, Rote, Gespräche & Begegnung.
    *Auf dem Parkplatz neben der AnknüpfBar.


Von einem „Luxus“-Problem…
und kreativer Raumnutzung

„Ein Coworking Space braucht 1–2 Jahre zum Hochfahren…“ – noch gut erinnere ich mich an diesen Satz von Coworking-Experte Christopher J. Schmidhofer, als wir erste Überlegungen angestellt haben, unsere Räumlichkeiten im Dekanat so umzugestalten, dass auch andere unsere Ressourcen mitnutzen können.

Inzwischen, nur gut ein Jahr nach dem Start im Frühjahr 2025, reiben wir uns immer noch die Augen, wie viel an „Hochfahrt“ wir schon erleben konnten. So viele schöne Begegnungen vor allem mit jungen Erwachsenen, so viel Lebendigkeit und Dynamik, so viel Überraschendes im beruflichen Alltag… 😇
„Seit der Eröffnung ist eigentlich jeder Tag ein bisschen anders“ – so formulierte es unsere Community Managerin Antonia Schneider vor kurzem in einem Radiointerview. Das stimmt.
Und wir können schon jetzt viele berührende Geschichten erzählen von dem, wie das Teilen unserer Räumlichkeiten auch uns selbst und unserer Dienstgemeinschaft verändert hat.

Dass uns mit Schüler:innen aus Realschulen und beruflichen Schulen eine unerwartete Zielgruppe quasi „zugewachsen“ ist, hatten wir so nicht „auf dem Schirm“. Aber Wohnraum ist in unserer Region sehr teuer, viele leben in beengten Verhältnissen. Und so stellen wir nun also Schüler:innen unsere Räumlichkeiten zur Verfügung, damit sie sich in ruhiger Atmosphäre auf ihre Abschlussprüfungen vorbereiten oder Präsentationen üben können.

Es versteht sich von selbst, dass wir dabei auch das eine oder andere Wort der Ermutigung aussprechen. Manche „Segenspäckchen“ wurden vor Prüfungen mit auf den Weg gegeben – und unsere Mitfreude war groß, wenn wir erfahren haben, dass alles gut gegangen ist. Zum Dank dann einen selbstgebackenen Schokoladenkuchen in Herzform zu bekommen, berührt sehr…🥰

Es versteht sich von selbst, dass wir dabei auch das eine oder andere Wort der Ermutigung aussprechen. Manche „Segenspäckchen“ wurden vor Prüfungen mit auf den Weg gegeben – und unsere Mitfreude war groß, wenn wir erfahren haben, dass alles gut gegangen ist. Zum Dank dann einen selbstgebackenen Schokoladenkuchen in Herzform zu bekommen, berührt sehr…🥰

Um mit der Raumnot kreativ umzugehen, haben wir in der letzten Woche spontan etwas umgeräumt:
✅ In unserem ruhigen Coworking-Büro haben wir einen zusätzlichen Arbeitsplatz eingerichtet,
so dass ab sofort nun 4 Personen dort Platz haben. Zusätzlich haben wir angesichts der Hitze die Schreibtische mit kleinen Ventilatoren ausgestattet.
✅ Die beiden kleineren Arbeitsplätze, die vorher in der Lounge standen, haben wir in den Flur verlegt und mit mehr Sichtschutz ausgestattet, damit auch dort ein etwas abgeschirmteres
Arbeiten möglich ist.
✅ Auch unser Besprechungsraum hat ein kleines Update bekommen, ist jetzt noch „luftiger“ und variabel ausgestattet für vielerlei Nutzungen.

In den nächsten vier Wochen machen wir nun eine kleine Verschnaufpause. Schon jetzt freuen wir uns aber darauf, wenn es ab Mitte September – mit neuem Buchungssystem – wieder losgeht!
Herzliche Einladung, uns zu besuchen und / oder im Alltag mit uns zu arbeiten!

06. August 2026 | Bilder & Text: Annegret Hiekisch


Die Menschen machen den Unterschied – Annegret Hiekisch und Antonia Schneider präsentierten Böblinger Projekte in Kassel

Um neue Ansätze für die Zukunft von Kirche drehte sich am 13. und 14. November 2025 alles bei der „dennoch.weiter.anders“-Konferenz in Kassel.

Und mit Dekanatsreferentin Annegret Hiekisch und Community-Managerin Antonia Schneider waren auch zwei Vertreterinnen des Katholischen Dekanats Böblingen mit von der Partie, um mit dem „AnsprechBarMobil“ und dem Coworking Space „AnknüpfBar“ die innovativen Projekte aus Böblingen zu präsentieren.

Bei der von den Trägern Bonifatiuswerk, Porticus, ZAP-Bochum, 2denare und impaekt organisierten Veranstaltung ergab sich laut Annegret Hiekisch die Gelegenheit für gute Gespräche. Zudem bekamen die Böblinger Vertreterinnen positive Rückmeldung für ihre Projekte und bauten auch neue Netzwerkkontakte mit Menschen auf, die an ähnlichen Stellen unterwegs sind.

So konnte die kleine Böblinger Delegation aus den Vorträgen und Begegnungen jede Menge Input für ihre Arbeit mitnehmen. „Wir erhielten aber auch die Bestätigung, mit unseren innovativen Projekten auf einem guten Weg zu sein“, berichtet Annegret Hiekisch und zieht Bilanz: „Diese Konferenz zeigte neben den konkret vermittelten Inhalten vor allem eines: Es sind die Menschen, die an ihrem je eigenen Ort und mit ihrer eigenen Art, Begabung und Erfahrung den entscheidenden Unterschied machen.“ Menschen halt wie Annegret Hiekisch und Antonia Schneider vom Katholischen Dekanat Böblingen!

Mehr Informationen über die „dennoch.weiter.anders“-Konferenz in Kassel gibt’s hier!

Fotos: Annegret Hiekisch
Text: Volker Schmid

Inklusion gewinnt:
Ein Rückblick auf sieben Monate

Eine Idee, die trägt
Seit Januar hat sich einmal im Monat eine kleine, aber feste Runde in der AnknüpfBar zusammengefunden. Das Format Inklusion gewinnt wurde bewusst als leicht verdauliches Feierabendformat konzipiert. Eineinhalb Stunden nach Feierabend, ohne großen Vorbereitungsaufwand für die Teilnehmenden, aber mit viel Raum für echte Auseinandersetzung.

Entwickelt und inhaltlich begleitet wurde die Reihe von Amelie Schorsch, Beraterin, Coach und Trainerin bei Saltonaut. Seit ihrer Jugend lebt sie selbst mit MS und ist fest davon überzeugt, dass Lebensqualität und Teilhabe immer möglich sind. Genau diese Haltung hat jeden einzelnen Abend geprägt: Einschränkungen sind kein Hindernis, sondern eine Quelle von Stärke, Entwicklung und Miteinander. Es ging nie darum, fertige Antworten zu liefern. Vielmehr sollte der eigene Blick immer wieder neu gedreht werden, um Dinge sichtbar zu machen, vor denen man im Alltag gerne die Augen verschließt.

Sieben Themen, ein roter Faden
Den Auftakt machte ein Abend zu unsichtbaren Symptomen. In einem Rollenspiel schlüpften die Teilnehmenden in Alltagssituationen am Arbeitsplatz, im Freundeskreis und in der Öffentlichkeit und erlebten so hautnah, wie schnell aus einer gut gemeinten Bemerkung wie „Du siehst doch gut aus“ ein verletzender Satz werden kann.

Der zweite Termin widmete sich der Frage, wie beiläufig Ausgrenzung passieren kann, oft ohne böse Absicht dahinter. Anhand kurzer Alltagsszenen wurde gemeinsam sortiert, was abwertenden und was aufwertenden Ableismus ausmacht und welche alternativen Reaktionen möglich gewesen wären.

Unter dem Titel Ziemlich beste Lebenskünstler drehte sich der dritte Abend um einen Perspektivwechsel. Reframing kann dabei helfen, gelassener mit dem umzugehen, was uns aufregt, oft weniger die Welt selbst als die eigenen Urteile über sie.

Beim vierten Treffen wurde die eigene Sprache unter die Lupe genommen. Begriffe wie „Behinderte“, „Handicap“ oder „besonders“ wurden gemeinsam diskutiert und typische Formulierungen wie „an den Rollstuhl gefesselt“ durch respektvollere Alternativen wie „nutzt einen Rollstuhl“ ersetzt. Hängen blieb vor allem ein Gedanke: den Menschen vor die Diagnose zu stellen und im Zweifel lieber nachzufragen, statt anzunehmen.

Ganz praktisch wurde es beim fünften Termin. Wer schon einmal mit Skihandschuhen einen Knopf schließen oder mit einer Greifzange ein Blatt Papier aufheben musste, weiß danach, wie viel kleine Hilfsmittel im Alltag bewirken können. Der Abend machte deutlich, dass fast jeder Mensch irgendein Hilfsmittel nutzt, sei es eine Brille oder eine ergonomische Maus, und dass die Grenze zwischen Hilfsmittel und Lifestyle-Produkt oft fließend ist.

Zum Abschluss der thematischen Reihe drehte sich im Juni alles um Freundschaft. In Umfragen, gemeinsamen Reflexionen und kleinen Dilemma-Situationen wurde erarbeitet, was gute Freundschaften ausmacht und wie ein respektvoller Umgang gelingt, wenn Menschen unterschiedliche Bedürfnisse mitbringen.

Nicht Perfektion, sondern Haltung
Bei aller thematischen Vielfalt zog sich ein roter Faden durch die gesamte Reihe. Es ging nie darum, alles richtig zu machen oder perfekte Antworten zu finden. Im Mittelpunkt stand eine Haltung des genauen Hinschauens. Wer fragt, statt vorschnell zu urteilen, und zuhört, statt anzunehmen, kommt dem eigentlichen Ziel des Formats schon sehr nahe. Diese Grundhaltung sollte am Ende jedes Abends bei den Teilnehmenden hängen bleiben, mehr als jedes einzelne Detailwissen.

Ein Sommerfest zum Abschluss
Im Juli wurde die Reihe schließlich gemeinsam gefeiert. Beim Sommerfest auf dem Parkplatz der AnknüpfBar wurde gegrillt und in einem Quiz noch einmal durch alle Themen der vergangenen Monate gegangen. Zum Ausklang wurden Steine bemalt, angelehnt an das bekannte Bild von Inklusion, bei dem viele bunte Punkte zusammen ein Ganzes ergeben.

Danke, Amelie
Ein herzliches Dankeschön geht an Amelie Schorsch von Saltonaut, die die Reihe mit sehr viel inhaltlicher Vorbereitung und Herzblut begleitet hat. Ihr Motto, für Resilienz und Mut, für Inklusion und dafür, gemeinsam weiterzukommen, wenn man bereit ist, den Salto zu wagen, hat die gesamte Reihe getragen. Die Zusammenarbeit hat nicht nur inhaltlich viel bewegt, sondern auch persönlich einiges hinterlassen, wofür wir sehr dankbar sind.


Kirche sichtbarer machen – Der Kooperationsvertrag zwischen „AnknüpfBar“ und Bischof-Moser-Stiftung ist unterzeichnet

Der soziale Coworking Space „AnknüpfBar“ im D12 in Böblingen soll nicht nur der Vereinsamung in Zeiten von Home-Office entgegenwirken, sondern auch die Kirche sichtbarer machen – vor allem für junge Erwachsene. Und weil es sich die Bischof-Moser-Stiftung auf die Fahnen geschrieben hat, den Glauben in Gott und die Kirche zu stärken, wurde am Freitag, 26. September 2025, die Zusammenarbeit und finanzielle Förderung der „AnknüpfBar“ in Form eines Kooperationsvertrags mit dem Katholischen Dekanat Böblingen feierlich unterzeichnet.

Dabei herrschte im Dekanatshaus D12 große Einigkeit zwischen dem Coworking-Team um Projektleiterin Annegret Hiekisch und den beiden Vertretern der Bischof Moser-Stiftung, Vorstand Gerhard Rauscher und Geschäftsführer Dominik Wolter. Einigkeit über die Qualitäten eines innovativen Projekts, das nach relativ kurzer Zeit durchaus schon eine beeindruckende Außenwirkung vorweisen kann. Denn die großzügigen Räume der ehemaligen Sparkassen-Filiale in der Sindelfinger Straße 12 sollten nicht nur als Sitz des Dekanats und der Katholischen Erwachsenenbildung (keb) genutzt werden. „Wir wollten die Immobilie für die Menschen im Sozialraum öffnen“, brachte Dekanatsreferentin Annegret Hiekisch bei der Vertragsunterzeichnung die Grundidee auf den Punkt, die zur „AnknüpfBar“ geführt hat. Dabei erfahre man Kirche, so Annegret Hiekisch, „in vielfältiger Weise neu“.

Ein funktionierender Coworking Space geht aber nur mit dem nötigen kreativen und motivierten Personal. Und hier kommt die Bischof-Moser-Stiftung auf den Plan: Durch die Stiftung war es möglich, Antonia Schneider als Community-Managerin einzustellen – und die ist laut Annegret Hiekisch ein „echter Glücksgriff“. Ihre 50-Prozent-Personalstelle wird durch die Projektvereinbarung von der Bischof-Moser-Stiftung mit einem Betrag von 80.000 Euro finanziert. Damit trägt die Stiftung den Hauptteil der Personalkosten und ermöglicht durch ihre Förderung einen guten Start für dieses innovative Projekt. Die Stelle ist zunächst auf knapp zweieinhalb Jahre angelegt und befristet. Durch einen aufstockenden Förderbeitrag der Veronika-Stiftung werden für die Stelle keinerlei Haushaltsmittel benötigt.

„Ohne Sie wäre ich nicht hier“, bedankte sich Antonia Schneider am Freitag bei den beiden Vertretern der Bischof-Moser-Stiftung und stellte zusammen mit Annegret Hiekisch und keb-Leiterin Prof. Dr. Ute Reuter kurz die „AnknüpfBar“ vor. „Arbeit ist so vielseitig wie das Leben“, erklärte sie. Denn gemeinschaftliches Arbeiten ist in der „AnknüpfBar“ nicht alles. Begegnung, Vernetzung, Ruhe und Weiterbildung sind genauso wichtig wie Kunst oder Musik. Die Community-Managerin konnte auch schon eine spannende Statistik präsentieren: Im ersten knappen halben Jahr waren bereits über 60 verschiedene Coworkerinnen und Coworker zum Arbeiten in der „AnknüpfBar“. So kommen bisher im Schnitt pro Woche mehr als zwei neue Personen hinzu: „Das ist eine beachtliche Zahl, und die Tendenz ist steigend“, betonte Antonia Schneider.

Bevor Anton Feil, Gerhard Rauscher, Annegret Hiekisch und Peter Starting, der Gewählte Vorsitzende des Dekanatsrats, den von Stiftungsvorstand Monsignore Martin Fahrner bereits unterschriebenen Vertrag feierlich unterzeichneten, bedankte sich Dekan Anton Feil beim Coworking-Team und besonders bei Projektleiterin Annegret Hiekisch für die Initialzündung und die gelungene Umsetzung des Projekts: „Es hat vor Ideen ja nur so gesprudelt!“

Fotos & Text: Volker Schmid